Große Fernreisen gab es bei uns nicht. Unser Urlaub spielte sich hauptsächlich in Österreich ab.
Besonders oft waren wir im Lungau. Dort hatten wir Verwandte und verbrachten dort Zeit mit Wandern und natürlich mit dem, was wir in Salzburg „Schwammerlbrocken“ nennen – also Pilze sammeln.
Das machten wir tatsächlich jedes Jahr. Oft war auch meine Oma dabei.
Und nach dem Wandern ging es meistens noch irgendwo in ein Gasthaus.
Das war damals etwas ganz Besonderes. Heute geht man vielleicht einfach spontan essen, aber früher war ein Besuch im Gasthaus für uns etwas, worauf man sich freuen konnte.
Nach einem langen Tag in den Bergen irgendwo einzukehren, gemeinsam zu essen und zusammenzusitzen – auch das gehört für mich zu meinen Kindheitserinnerungen an Salzburg.